| Naughty Bear - Vorschau |
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Auf einer fernen Insel leben Plüschbären in Frieden und Harmonie. Ihre Heimat ist nahezu perfekt und sie kennen weder Gewalt noch Krieg. Sie spielen den ganzen Tag, haben Spaß und lassen sich ihr Plüschleben gut gehen. Doch ein Bär kann nicht gerade von sich behaupten, dass er ein schönes Leben hat: Naughty Bear. Während die anderen Bären gepflegt, schön und neu aussehen, macht Naughty Bear einen zerfledderten, verschlissenen und verschmutzten Eindruck. Deshalb wird er von den anderen Bären gemieden und man macht sich lustig über seine äußerliche Erscheinung. Doch Naughty Bear nimmt die Beleidigungen und Demütigungen hin. Das ändert sich aber eines Tages, als Naughty Bear unterwegs zu einer Geburtstagsfeier ist und von den anderen Bären ausgeschlossen wird. Diese Ablehnung brachte das Fass zum Überlaufen. Nun greift Naughty Bear zu echten Gegengeschützen und als Spieler hat man nun die Aufgabe, nach und nach den anderen Bären den Pelz über die Ohren zu ziehen, sie zu zerfetzen oder auf irgend eine andere, sehr vielfältige Weise ins virtuelle Nirvana zu schicken. Das Gameplay erinnert dabei sowohl an die Hitman-Reihe als auch an andere bekannte Spiele. Die Möglichkeiten, den Bären zu schaden, sind sehr vielfältig. Am Besten lässt sich diese Freiheit mit "learning by doing" beschreiben. Entweder lockt man den nächsten Ziel-Bären in einen abgelegenen Punkt und streckt ihn von hinten mit einer von zahlreichen Waffen nieder oder man sabotiert eine Maschine, die darauf hin entweder explodiert oder mit Greifarmen den Teddybären schnappt und ihn auseinander reißt. Je ausgereifter und vielfältiger die Aktionen von Naughty Bear sind, desto mehr Belohnungen erhält man. Neben neuen Waffen lassen sich neue Gebiete und Umgebungen freischalten, die Naughty Bear unsicher machen kann. Letztendlich ist es das Ziel, die gesamte Insel der Bären zu tyrannisieren und keinen Bären übrig zu lassen. So vielfältig die Möglichkeiten sind, die einzelnen Bären zu bekämpfen, so vielfältig ist auch Naughty Bears Waffenarsenal. Sowohl Pistolen, Maschinenpistolen und Pumpguns nennt Naughty Bear sein Eigen als auch Schlagstöcke, Knüppel und sonstige Dinge, die sich als Waffe verwenden lassen. Alles eine Frage der Improvisation und des Erfinderreichtums. Am Anfang ist Naughty Bears Plan noch recht einfach, doch im Laufe des Spiels nimmt der Schwierigkeitsgrad erheblich zu. Während die ersten Bärenopfer noch unvorbereitet waren, haben die Überlebenden dazu gelernt und sich ebenfalls bewaffnet. Zudem sind sie nicht länger alleine unterwegs sondern nur noch in Gruppen. Da heißt es, die Taktik zu ändern, die Gruppen durch Fallen und Ablenkungsmanöver zu teilen und die herumirrenden Bären einzeln aufs Korn zu nehmen. Die Trailer von Naughty Bear lassen vermuten, dass es die ein oder andere Parodie zu bekannten Filmen gibt. Wer auf eine Mischung aus harter Action und Taktik sowie schwarzem Humor und verniedlichter Hauptfigur, wie man sie zuletzt bei Conker gesehen hat, steht, sollte sich dieses Spiel nicht entgehen lassen. author |
